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14 Thema Lotto
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60 Lottomillionäre aus dem Bezirk St. Pölten!
Zugegeben, eine sichere Einnahmequelle schaut anders aus, aber wenn man
zu den Glücklichen gehört, die seit mehr als 30 Jahren beim Lotto „6 aus 45”
einen Sechser gewonnen haben, dann kann man sich doch einiges mehr leis-
ten als es vom normalen Lohn möglich ist. SCHAUrein! geht der Frage nach,
ob SpielerInnen aus den beiden St. Pöltner Bezirken bessere Chancen haben,
LottomillionärInnen zu werden.
In der über 30 Jahre alten Geschichte von ten-Stadt im absoluten NÖ-Bezirks-Ran- in St. Pölten
Lotto „6 aus 45“ gab es bis Stand Ende king an siebenter Stelle. Gleich auf, und 1.781 Personen
Jänner 2017 ganze 2.870 Sechser. Gleich wer sagt da, dass sich Stadt und Land im Verhältnis
vorab, bis jetzt hat es in allen der 25 nie- nicht verstehen, mit dem Bezirk St. Pöl- stehen. Krems
derösterreichischen Bezirke einen Sech- ten-Land, wo ebenfalls 30 Lottomillionä- liegt mit diesem
ser gegeben - das gilt übrigens für alle rInnen zu verzeichnen waren. Allerdings Gewinnverhältnis
117 Bezirke Österreichs. Am wenigsten hat die Stadt die Nase vorne, wenn man österreichweit an drit-
oft durften sich Lottospieler aus Horn, das Verhältnis Sechser:Einwohner zählt, ter Stelle. Vor Krems liegen nur zwei
Unter die Lupe genommen!
Waidhofen/Ybbs und Waidhofen an der dann katapultiert sich die Hauptstadt auf Bezirke von Wien. Der erste Bezirk hat
Thaya freuen, jeweils fünf Mal wurden den dritten Platz niederösterreichweit. ein unglaubliches Verhältnis von Sechser
die richtigen sechs Zahlen getippt. Hin- Die Chance, einen Lottosechser zu ge- zu Einwohner von 1:346. Wie heißt das
gegen durften sich SpielerInnen aus Ba- winnen, ist dann lediglich in Lilienfeld schöne Spirchwort: Wo Tauben sind, flie-
den schon 62 mal über einen Hauptge- und im ewigen „Rivalen”-Bezirk, Krems gen Tauben zu!
winn freuen. an der Donau Stadt, größer. Wien-Neubau als Zweiter im relativen
Wo bleibt da St. Pölten? In Krems kommen auf einen Lottosech- Ranking (1:1.115) ist da schon sehr ab-
Mit insgesamt 30 Sechsern liegt St. Pöl- ser-Gewinner 1.217 Menschen, während geschlagen.
GAST-Kommentar
Karl Hinterwallner
Unter die Lupe genommen! 32 Jahre ÖAMTC – vom Techniker bis zum Regionalleiter NÖ, ehrenamtliche Aufgaben
verheiratet, 1 Tochter, wohnhaft in Böheimkirchen,
Lehre im Raiffeisenlagerhaus, nach 15 Jahren KFZ Meister,
wie politische Aktivitäten (50 Jahre), Einsatzfahrer beim Roten Kreuz NÖ (40 Jahre),
als Mesner in der Pfarrkirche Böheimkirchen (30 Jahre).
„Das mach ich, wenn ich in Pension bin!“
Während sie noch im aktiven Berufsle- das nicht nur unter der jugendlichen nen von den Jungen lernen – denken
ben stehen, nehmen sich manche schon Klientel. Speziell die ältere Generation sie nur an eine Arbeit mit dem PC und
viel für die Pension vor. Einige realisie- bringt für manche solcher Aufgaben viel das komplizierte und unüberschaubare
ren ihre Vorsätze auch, andere hinge- mehr Mitgefühl, Verständnis und Seri- Reich des Internets. Hier haben die Jun-
gen schieben sie so lange hinaus bis sie ösität mit. Woher soll die Jugend ihre gen die Nase vorne und wir können von
schließlich ganz in Vergessenheit gera- künftigen Erfahrungen und Kenntnisse ihrem Wissen profitieren! Diesbezüglich
ten und die Pensionszeit zum gefürchte- denn nehmen, wenn sie nicht von Äl- haben sich die Zeiten geändert!
ten, grauen Alltag wird! teren „abschauen“ können?
Dabei wäre manches Engagement so Im Rettungsdienst gibt es keinen schö- „Das mache ich, wenn ich in Pension
einfach zu verwirklichen um frischen neren Lohn als ein aufrichtiger Dank bin!“
und interessanten Lebensabschnitt be- eines Patienten. Bei den Hilfsorganisa- Packen Sie es an und lassen Sie ihren
ginnen zu können, damit man auch als tionen erfüllt es einem mit Freude und Vorsatz nicht zur Farce werden! Erkun-
Senior eine neue, bis dahin vielleicht un- Stolz wenn sich etwas, durch die eigne digen Sie sich bei den diversen Einrich-
bekannte Lebensfreude genießen kann. Mithilfe, zum Positiven ändert. Es gäbe tungen in ihrer Nähe ob Sie nicht auf ein
Die Rettungsorganisationen, die Sozi- noch eine Menge anderer Gründe huma- Projekt stoßen, das ihren Vorstellungen
alhilfsdienste, Telefonseelsorgestellen nitär aktiv zu werden. Auch das Alt und entspricht um sich aktiv zu integrieren.
und andere humanitäre Einrichtungen Jung nebeneinander würde eine neuen Und - genießen Sie nebenbei ihre Pen-
suchen laufend MitarbeiterInnen – und Aspekt für viele erlangen. Auch wir kön- sion!

